WENTSCHER, ELSE

schlesische Philosophin, *31. Januar 1877, 1941
W.s Werk ist von ihrem Interesse an ethischen und pädagogischen Fragestellungen geprägt. In kritischer Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Psychologien analysierte W. das Phänomen des menschlichen Willens im Hinblick auf eine Pädagogik auf psychologischer Basis. Die Analyse des menschlichen Wollens taucht auch in ihren ethischen Theorien auf. Sittliche Ideale und menschliches Wollen sollen hier Hand in Hand gehen.

Werk: Phänomenalismus und Realismus, 1903; Das Kausalproblem in Lotzes Philosophie, 1903; Fühlen und Wollen, in: Frauenbildung 7/8, 1909; Ethik und Pädagogik, in: Frauenbildung 8/9, Bd. XI; Der Wille, Versuch einer psychologischen Analyse, 1910; Geschichte des Kausalproblems in der neueren Philosophie, 1921; Das Problem des Empirismus dargestellt an J. St. Mill, 1922; Englische Philosophie, ihr Wesen und ihre Entwicklung, in: Handbuch der englisch-amerikanischen Kultur, hg.v. W. Dibelius, 1924; Mutterschaft und geistige Arbeit, 1926; Englische Wege zu Kant, 1931; Das Ich als Seeleneinheit, in: Archiv für Geschichte der Philosophie, 1937; Die Frau im Urteil großer Männer, 1937; Relative oder absolute Wahrheit? 1940.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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