WEISSHAUPT, BRIGITTE

schweizerische, feministische Philosophin, *1939 in Gevelsberg
W. ist eine aktive feministische Philosophin, was ihre vielfältige philosophische Lehr- und Vortragstätigkeit belegt. Sie ist aktives Mitglied in verschiedenen philosophischen Vereinigungen. 1974 war sie maßgeblich an der Gründung der Internationalen Assoziation von Philosophinnen (IAPh) beteiligt. 19891991 war sie Präsidentin der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft und ist Präsidentin der Philosophischen Gesellschaft Zürich. Außerdem übernahm sie Lehraufträge an den Universitäten Zürich, Luzern, Fribourg, Freiburg und Hamburg.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der theoretischen Ausarbeitung und praktischen Förderung feministischer Philosophie. Zentrale Themen im philosophischen Schaffen W.s sind Fragen der Subjektkonstitution, der Ausbildung persönlicher Identität sowie der Intersubjektivität.

Werk: Der Andere. Zur intersubjektiven Konstitution des alter ego, in: Reformatio, Evangelische Zeitschrift für Kultur und Politik, 1969; Sisyphos ohne Pathos. Selbsterhaltung und Selbstbestimmung im Alltag, in: Studia Philosophica 40/81, 1980; Reflexionen zum Vernunftbegriff, in: Jahrbuch I der Internationalen Assoziation von Philosophinnen, Von Wegen ins 3. Jahrtausend, hg.v. M. Maren-Grisebach/U. Menzer, 1982; Dissidenz als Aufklärung, in: Was Philosophinnen denken II, hg.v. J. Conrad/U. Konnertz, 1986; Schatten des Geschlechts über der Vernunft, in: Die Revolution hat nicht stattgefunden, hg.v. A. Deuber-Mankowsky, 1989; Vernunft und selbstloses Selbstsein, in: Jahresbericht 1990 der Theologischen Fakultät Luzern, 1990; Ethik und Technologie am Lebendigen, in: Grenzen der Moral, hg.v. U. Konnertz, 1991; Zur ungedachten Dialektik von Eros und Logos, in: Die Philosophin 6, 1992.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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