WARNOCK, HELEN MARY

englische Philosophin, *1924
W. war als Philosophieprofessorin am St. Hugh’s College tätig. In den 60er Jahren wurde sie durch ihre Bücher Modern Ethics (1960), Sartre (1963) und Existentialism (1966) bekannt. Sie hat als Forscherin gearbeitet und lehrte zuletzt am Girton College in Cambridge.
Durch ihre Arbeiten im Bereich der Ethik und der Bildung wurde sie Mitarbeiterin und Beraterin in Staatskommissionen für Themen wie z.B. Sondererziehung in den siebziger Jahren, Tierversuche (1979–86), Umweltverschmutzung (1979–84), und insbesondere im Beratungsausschuß für das Problem der künstlichen Befruchtung (1982–84), was im Warnock Report zum Ausdruck kam.

Werk: Existentialism, 1970; Imagination, 1976; A Question of Life: The Warnock Report on Human Fertilization and Embriology, 1985; Memory, 1989; Universities: Knowing our Minds. What the Government Should do about Higher Education, 1990.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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