STRÖKER, ELISABETH

deutsche Philosophin, *17. August 1928
S. ist eine renomierte Husserl-Forscherin. Sie war von 196063 wissenschaftliche Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Hamburg; 196571 ordentliche Professorin und Direktorin des Philosophischen Seminars an der Technischen Universität Braunschweig; 196870 dort Dekanin der Fakultät für Philosophie und Sozialwissenschaften. Ab 1972 war S. Direktorin des Philosophischen Seminars und des Husserl-Archivs der Universität zu Köln; 197677 dort Dekanin der Philosophischen Fakultät; 198283 Forschungsstipendiatin der Stiftung Volkswagenwerk; 198889 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin/Institute for Advanced Studies Berlin; 1991 Ehrendoktorin der Philosophie der Reichsuniversität Utrecht/Niederlande; nach 1968 mehrere Gastprofessuren und Vortragsreisen in die USA, nach Kanada und ins europäische Ausland, auch Polen, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Rumänien und Lettland. Seit 1974 ist S. Ehrenmitglied der Amerikanischen Gesellschaft für Phänomenologie; seit 1991 ist S. Mitglied der deutsch-skandinavischen Gesellschaft für Religionsphilosophie; Mitglied der Arbeitsgruppe Fachsprachen der Berliner Akademie der Wissenschaften (199092). Ferner ist S. Herausgeberin der Gesammelten Werke von Edmund Husserl.

Werk: Philosophische Untersuchungen zum Raum, 1965; Denkwege der Chemie, 1967; Einführung in die Wissenschaftstheorie, 1973; Wissenschaftstheorie als Herausforderung, 1979; Wissenschaftstheorie und Naturwissenschaften, 1981; Ich und die anderen, 1983; Wissenschaftsphilosophische Studien, 1989.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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