STEBBING, LIZZIE SUSAN

englische Philosophin, *1885, 1943
S. arbeitete 19131915 als Dozentin am Kings College; bis 1920 war sie Dozentin am Bedford College und bis 1924 festangestellte Dozentin an der University of London; von 19331943 war sie dort Professorin für Philosophie und damit die erste Frau auf einem britischen Lehrstuhl für Philosophie. Sie war außerdem Gastdozentin an verschiedenen Colleges und von 19311932 als Gastprofessorin an der Columbia University (USA). 19331934 wurde sie Präsidentin der Aristotelian Society, wo sie auch Russell, Moore und Whitehead kennenlernte, und 19341935 Präsidentin der Mind Association.
S.s Fachgebiet ist die Logik und die Verbindung von Naturwissenschaften und Philosophie. Ihr Interesse war in der ersten Phase ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf die traditionelle analytische Philosophie gerichtet. Sie war mit Ludwig Wittgenstein befreundet und übernahm viele seiner Lehrsätze, die auch die Grundlage der Cambridge Analytical School bildeten.

Werk: Pragmatism and French Voluntarism, 1914; A Modern Introduction to Logic, 1930; Logic in Practice, 1933; Logical Positivism and Analysis, 1933; Philosophy and the Physiscists, 1937; Thinking to some Purpose, 1939; Ideals and Illusions, 1941; Men and Moral Principles, 1943; Modern Elementary Logic, 1943.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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