SOPHIE VON DER PFALZ/VON HANNOVER

deutsche Gelehrte
*14. Oktober 1630 in Den Haag, 8. Juni 1714 in Hannover
S., in der Geschichte bekannt als Mutter der Könige (Georg I. von England und Sophie Charlotte von Preußen), ist auch als Philosophin überliefert.
Sie spielte eine wichtige Rolle als Gönnerin und Gesprächspartnerin von G. W. Leibniz. Der Philosoph war ihr ein vertrauter Freund und er bewunderte die scharfsinnige Kurfürstin. S. interessierte sich für die verschiedensten philosophischen Thesen, die sie weniger abstrakt, sondern mit ihrem gesunden Menschenverstand betrachtete. Ihren selbständigen Geist, ihre Vorurteilslosigkeit, Wißbegier und ihren Witz fand Leibniz besonders anregend.

Werk: Die Memoiren der Herzogin Sophie (franz.), hg.v. A. Kächer, 1879.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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