SONTAG, SUSAN

amerikanische Philosophin und Schriftstellerin, *1933 in New York
S. ist eine der bekanntesten, zeitgenössischen, amerikanischen Autorinnen. Weltruhm erlangte sie vor allem durch ihre kunst-, kultur- und zeitkritischen Essays. Sie selbst versteht sich als Moralistin und Philosophin.
S.s Durchbruch in der literarischen Welt geht auf das Jahr 1966 zurück, in dem sie ihre erste Essay-Sammlung, Against Interpretion, 1968 (Kunst und Antikunst) veröffentlichte. Die Essays, die einen brillanten Streifzug durch die zeitgenössische abendländische Welt des Films und der Literatur darstellen, beziehen sich hauptsächlich auf europäische Literaten und Regisseure, wie Sartre, Camus, Leiris, Genet, Cocteau, Bresson, Resnais, Godard, Antonioni, Pavese, Brecht, Kafka, Hochhut und Weiss. Neben einem Essay über Pornographie, in dem sie eine kritische Würdigung pornographischer Literatur wagt, fand vor allem der Titelaufsatz Against Interpretation weltweit große Beachtung als Manifest einer neuen Sensibilität.
S. hat zahlreiche Preise gewonnen und war von 198789 Präsidentin des PEN-Clubs.

Werk: Ich, etc. 1982; Todesstationen, 1985; Camps, 1987; Aids und seine Metaphern, 1989; Im Zeichen des Saturn, 1990; Alice im Bett, 1991; Kunst und Antikunst, 1991; Krankheit als Metapher, 1992; Über Photographie, 1992; Der Liebhaber des Vulkans, 1993; Der Wohltäter, 1993.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon
 
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2003 
für Susan Sontag
Die  Literatin und Philosophin Susan Sontag ist eine der bekanntesten, zeitgenössischen, amerikanischen Autorinnen. Weltruhm erlangte sie vor allem durch ihre kunst-, kultur- und zeitkritischen Essays. 

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