PANKHURST, EMMELINE

radikalfeministische Theoretikerin und Philosophin,
*14. Juli 1858 in Lancashire, †14. Juni 1928
1903 gründete sie mit ihrer Tochter Christabel, die Women’s Social and Political Union (WSPU), in der  sie die englischen Suffragetten organisierte. Die WSPU kämpfte anfangs friedlich, später mit Gewalt gegen Eigentum um das Wahlrecht und die rechtliche Gleichstellung der Frau. Die massive Gegengewalt der Obrigkeit trieb P. in den Unterrund; sie emigrierte nach Frankreich. 1917 rief P. die WSPU zur Women’s Party mit einem feministisch, sozialrevolutionären Programm aus.
P. entwickelte eine Philosophie des gewaltlosen Widerstandes. Ihre Ideen wurden von der Frauenbewegung der USA übernommen und von Gandhi eingesetzt.

Werk: The Powers and Duties of Poor Law Guardians in Times of Exceptional Distress. 1895; The Present Position of the Women’s Suffrage Movement in: The Case for Women’s Suffrage, hg.v. B. Villiers, l907; The Importance of the Vote. 1908; Suffrages Speeches from the Dock, 1912; My Own Story 1914/1979 (1); Speeches and Articles in: Votes for Women, 1907–1914 and The Suffragette, 1912.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexiko

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