HARDING, SANDRA

amerikanische Wissenschaftstheoretikerin, *29. März 1935 in San Francisco
H. arbeitet als Professorin für Philosophie und ist Leiterin der Women’s Studies an der Universität Delaware.
In ihrer Forschung beschäftigt sie sich vorwiegend mit erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Fragestellungen.
Durch ihre Arbeit in der amerikanischen Frauenbewegung entstand bei H. das Bedürfnis, feministische Perspektiven auch in ihren philosophischen Arbeitsbereich einzubringen, und zwar gerade in die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie. So sollten die Grundlagen für ein verändertes Verständnis von Wissenschaft und Erkenntnis entstehen.

Werk: Feminism and Methodology. Social Science Issues (Hg.in) 1987; Discovering Reality. Feminist Perspectives on Epistemology, Metaphysics, Methodology, and Philosophy of Science (hg. mit M.B. Hintikka), 1983; Feminism: Reform or Revolution? in: Women and Philosophy, hg.v. C.C. Gould/M.W. Wartofsky, 1980; Common Causes: Toward a Reflexive Feminist Theory; in: Women and Politics 3, 1983;  Geschlechtsidentität und Rationalitätskonzeptionen, in: Denkverhältnisse, 1989; Feministische Wissenschaftstheorie, 1990; Whose Science? Whose Knowledge? Thinking from Women’s Lives, 1991; Ein Interview von Herlinde Pauer-Studer mit Sandra Harding, in: Die Philosophin  4, 1991.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon, Einführung in die feministische Philosophie

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