DÉMAR, CLAIRE

französische Philosophin, ca. *1801, †5. August 1833 in Paris
D. gehörte zu den Saint-SimonistInnen, und zwar zu einer speziellen feministischen Frauengruppe innerhalb dieser politischen Strömung. Saint-SimonistInnen waren VertreterInnen der Lehre Saint-Simons, eines sozial-utopischen Denkers, Begründer des soziologischen Positivismus. Seine NachfolgerInnen etablierten die saint-simonistische Kirche, eine Sekte, die wirtschaftliche, soziale und moralische Alternativen in der industriellen Gesellschaft schaffen wollte. Man kämpfte für die Interessen der Frauen. Die Gruppe nannte sich ‘die Partner der Frau’, denn die Frau war die „Vermittlerin zwischen der Stadt und Gott“. D. gehörte zu einem radikaleren Flügel der Saint-SimonistInnen. Ihre Hauptanliegen sind der Individualismus und das Recht auf Glück.

Werk: Textes sur l’afranchissement des femmes (1832–1833), 1976.

Weiterführende Literatur:  Philosophinnen-Lexikon

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