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Philosophin des Monats März


Louise Otto-Peters

otto

Das Recht der Frauen auf Erwerb, so betitelte Louise Otto-Peters ihren wichtigsten Text für die Frauenbewegung. Sie selbst hat sich dieses Recht hart erkämpfen müssen. Schon als Kind bekam Louise Otto-Peters die Einschränkungen zu spüren, die das Leben einer bürgerlichen Frau im 19. Jahrhundert prägten. Ihre geistige Entwicklung wurde gehemmt, um sie in die traditionelle Frauenrolle zu zwängen.

Erst als sie begann, Romane, Gedichte und Artikel zu verfassen, konnte sie sich eine finanzielle Unabhängigkeit sichern.

Mit der von ihr herausgegebenen Frauenzeitung hat Otto-Peters entscheidend zur Diskussion um die Rechte der Frauen beigetragen. Ihr politisches Vermächtnis ist die Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADFV), dessen erste Vorsitzende sie lange Jahre blieb. Die Erfolge ihrer Bemühungen lassen sich deutlich an den Veränderungen ablesen, die Frauen rechtlich und wirtschaftlich zu ihren Lebzeiten erlangen konnten: Abschaffung der Vormundschaft über unverheiratete Frauen, Einrichtung höherer Töch­terschulen und Zunahme qualifizierter weiblicher Arbeitskräfte.

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