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Philosophin des Monats Juni


Tullia D'Aragona

Elisabeth

Kurtisane, das ist der Ausdruck, der am häufigsten auftaucht, wenn in der Literatur von Tullia D'Aragona die Rede ist. Und inzwischen ist auch nachgewiesen, dass sie diesem Gewerbe nachgegangen ist. 

Da sie sich damit in den besten gesellschaftlichen Kreise bewegte, verwundert es nicht, dass sie sehr gebildet war. So kann sie sicherlich eine der schillerndsten Frauen der italienischen Renaissance angesehen werden. Und sie hat als eine der wenigen Renaissance-Humanistinnen eine geschlossene philosophische Abhandlung hinterlassen, deren Bedeutung unbestritten ist.

Ihr Dialog Über die Unendlichkeit der Liebe nimmt nicht nur das zu d’Aragonas Zeit bekannte Denken und deren Autoren auf, sondern stellt übergreifende Überlegungen zum Verhältnis von Rhetorik und Logik, zur Verbindung zwischen platonischer und aristotelischer Philosophie und zur Diskussion der Begriffe Unendlichkeit und Unsterblichkeit sowie zum Liebesideal Petrarcas an.

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