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Philosophin des Monats Mai


Margaret Fuller Ossoli


Alle Menschen sind gleich“, diese Aussage ist heute nicht weiter überraschend. Vor über 150 Jahren, als Sklaverei an der Tagesordnung war und in Amerika die Indianer gnadenlos verdrängt wurden, war es eine Kampfansage; vor allem wenn sie von einer Frau kam.


Die Frauenrechtlerin und Journalistin Margaret Fuller Ossoli hat es geschafft aus der typischen Frauenrolle auszubrechen. Sie war Herausgeberin der Zeitschrift Dial für die sie Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau als Autoren gewinnen konnte.

Danach war sie europäische Auslandskorrespondentin

bei der New York Tribune.


Frauen müssen kämpfen

Fuller erkannte sehr schnell ein Hauptproblem der Frauen: es fehlte ihnen an weiblichen Vorbilder außerhalb der klassischen Verteilung. Deshalb verfasste sie 1855 ihren wichtigsten Text Woman in the Nineteenth Century. Es ist nicht nur ein Buch, es ist ein Manifest, mit dem sie die Frauen dazu aufruft, sich selbst aus ihrer Abhängigkeit von Männern befreien. Sie sollen selbst aktiv werden, Handeln. Männer setzen sich nicht für die Belange der Frauen ein, so ihre Feststellung, deshalb müssen sie ihre Rechte selbst einfordern.

Die Wirkung des Buches spricht für sich, drei Jahre nach dem Erscheinen gründete sich die Frauengruppe in Seneca Falls, die die Erklärung der Unabhängigkeit der Frau verfasste.



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